Standort

Unser erster Baum

Durch unsere Aktivitäten in der West Sahara haben wir jetzt Zugriff auf weitere Pflanzflächen. Derzeit stehen 150 ha an Flächen zur Verfügung, um Carbon Capture Trees zu pflanzen und zu bewirtschaften.

Das Wo und Wie

Sinnvoll ist es, Bäume dort zu pflanzen, wo es vorher keine gab und die Landwirtschaft den Boden ausgelaugt hat. Durch die Bepflanzung mit Bäumen wird der Boden geschützt.

Die Pflanzung erfolgt in Zusammenarbeit mit örtlichen Landwirten und Gruppen, die langfristig von den Bäumen profitieren können, wenn sie sich um ihn kümmern. So wird sichergestellt, dass ein Baum nach der Vertragslaufzeit nicht als Brennholz endet.

Ein Landwirt, der im Auftrag von Klimafranken einen Baum auf seinem Land pflanzt, verpflichtet sich, den Baum mindestens 50 Jahre lang zu pflegen. Die mit dem Klimafranken vereinbarte Menge an CO2 soll nach 10 Jahren in den Bäumen gebunden sein.

In unsere Pilot Site in der West Sahara haben wir zwischenzeitlich weitere Technologien entwickelt, die nicht nur das Einsammeln von CO2 sondern auch weitere Aktivitäten ermöglichen.

Die ursprüngliche Idee Bäume in der Wüste zu pflanzen hat uns primär dazu geführt, Meerwasser zu entsalzen, denn die Bäume brauchen Wasser.

Wir haben ein Entsalzungsverfahren entwickelt, das hier im Gegensatz zu den derzeit üblichen Verfahren der Umkehrosmose oder Multi Effekt Destilation das Verfahren des solaren Brine Mining verwendet.

Solares Brine Mining beutet, daß wir Meerwasser entsalzen und dann nicht nur das Wasser sondern auch das bei der Entsalzung anfallende Salz verwerten.

In Umkehrosmoseanlagen werden heute 50 % des Meerwassers zurück ins Meer geleitet (bei höheren Salzkonzentrationen wird Umkehrosmose wirklich schwierig). Damit entsteht an der Einleitungsstelle ein Umweltproblem weil viele Organismen im Meer mit doppelter Salzkonzentration im Wasser nicht zurecht kommen. Gleichzeitig wird mit der zurückgeleiteten Brine (deutsch Sole) das eigentlich wertvolle Material weggeworfen.

Komerziell kann derzeit für das Wasser aus 1 Kubikmeter Meerwasser 0,5 € erwirtschaftet werden. Das in dem Kubikmeter enthaltene Salz bringt aber 5,. €. Man wirft also bei der Umkehrosmose die eigentlich wertvollen Mineralien weg. Dies ist ein Grund, warum die witschaftliche Nachhaltigkeit von Umkehrosmoseanlagen in vielen Fällen nicht gegeben ist.

Beim Brine Mining entsteht aus einem Kubikmeter Meerwasser Süßwasser im Wert von 0,5 € und Salz im Wert von 5,- €.

Außerdem enhält jeder Kubikmeter Meerwasser (z.B. Atlantikwasser) 1,2 kg Magnesium und geringe Mengen an Li, Co und anderen wertvollen Mineralien.

Wir haben also mit dem solaren Brine Mining ein Verfahren entwickelt, das aus dem NaCl, dem Mg und den anderen Stoffen im Meerwasser soviel Ertrag erwirtschaften kann, daß das Wasser praktisch kostenlos abgegeben werden kann.

Um unsere Bäume zu giesen benötigen wir Wasser aber in der Wüste ist auch die Düngung der Pflanzen ein wichtiges Kriterium. Wie wir auf unserer Testinstallation gelernt haben, nimmt die Fischwirtschaft gerne unser frisch entsalztes (aber nährstofffreies) Wasser und leitet es durch z.B. eine Breeding Anlage. Die Fische in der Breedinganlage (Aufzuchtstation für Jungfische) reichern das Wasser mit Nährstoffen an. Damit enthält das Wasser nach einem Durchlauf durch die Breedinganlage alle Nährstoffe, die für ein erfolgreiches Wachstum erforderlich sind.

Wir haben also eine Win Win Situation indem wir das Wasser, das wir im Brine Mining herstellen, anschließend durch die Breedinganlage leiten und anschließend unsere Pflanzen damit giesen. Die Nährstoffe gibt es als kostenlose Dreingabe.

Nachdem wir durch verschiedene Notfälle derzeit gedrängt werden, unsere solaren Brine Mining Stills auch als Schutzräume für die Fischaufzucht zu verwenden, haben wir die Rechnung mit dem Salz nun auch mit der Fischaufzucht gemacht.

Eine Brine Mining Still die zur Fischaufzucht verwendet wird, erzeugt noch immer Wasser. Zusätzlich zum Wasser entsteht nun offensichtlich auch Fisch. Eine Still wie im Standarddesign verwendet (25 m lang, 4 m breit) enthält eine Fischaufzucht, die pro Monat 50 000 Jungfische (Fingerlinge) produziert.

Ein Fingerling hat einen Wert von ca 0,2 €

Die Brut aus einem Monat Betrieb hat damit einen Wert von 10 000,- €

Pro Jahr entsteht hier also ein Rohertrag von 120 000,- €

Als sehr vorsichtiger Schätzwert entsteht ein Gewinn von 60 000,- € pro Breeding Still und Jahr.

Die Zusatzinvestition, um eine Solar Brine Mining Still zur Solar Breeding Still auszubauen beträgt ca. 20 000,- €

Der ROI für diese Anlage beträgt also weniger als 6 Monate.

Derzeit werden wir gedrängt, entsprechende Breeding Stills einzurichten, da die Fischhalle unseres „Vermieters“ durch mehrere Winterstürme unbrauchbar wurde und man nun kurzfristig eine funktionierende Lösung benötigt.

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