In unserem Garten wurden diese Woche die ersten Samen ausgebracht, um Fischfutter anzubauen.
Hier die Amaranth Sektion

Der Amaranth ist jetzt (5 Tage nach dem Aussähen) bereits aufgegangen.
Hier kommt Quinoha

Quinoa gilt als gut geeignet für den Anbau in der Wüste.
Soya ergibt auch gutes Fischfutter, muss aber geschützt angepflanzt werden. Nachdem wir noch keine Nursery Still haben, wird der Schutz durch abgeschnittene Wasserflaschen erreicht. Sieht etwas komisch aus, funktioniert aber ganz gut.

Soya ist ein wichtiger Bestandteil des Fischfutter Mix.
Ana Tree
Der Ana Baum ist eine Leguminose auf Basis eines Baumens. D.h. der Baum versorgt seine Nachbarschaft mit Stickstoff über die Wurzeln. Diese Anbauart ist in Afrika weit verbreitet. Man pflanzt einen Ana Baum in die Mitte und was man sonst noch will (Gemüse, Getreide, andere Bäume) drum herum. In Deutschland sind Leguminosen auch bekannt (z.B. Klee ) aber hier werden Leguminosen in der Regel als Zwischenfrucht und nicht als permanenter „Düngerbaum“ eingesetzt.

Wie auch beim Soya fehlt noch das Aufzuchttreibhaus und wird duch Wasserflaschen ersetzt.
Die Ana Bäume werden später ins Gelände gepflanzt und mit Wasser aus der Breeding Still bewässert.
Nachdem man noch nichts sieht hier ein Bild eines ausgewachsenen Baumes.
Moringa Pflanzen werden ebenfalls aus Samen gezogen. Moringa ist eine sehr interessante Pflanze, die sehr gut in die Wüste passt, hier gute Erträge bringen soll, hervorragende Nährstoffkombinationen liefert und den Boden verbessert.
Eigentlich ist Moringa als Fischfutter zu schade aber im Moment ist für unsere neuen Fische das Beste gerade gut genug.

Das Bild zeigt Moringa Früchte, bei unserer Pflanzung von letzter Woche sieht man leider noch nichts.
Schließlich noch die Jatropa Pflanzung. Jatropa (Purgiernuss) soll im Projekt als Energiequelle verwendet werden. Die Nuss der Jatropa Pflanze kann man auspressen und als Substitut für Diesel verwenden. Wir werden dieses Thema auf einer anderen Seite noch intensiver behandeln.

Jatropa ist eigentlich giftig und kann weder für Fisch noch für den Menschen als Nahrung dienen. Im Projekt haben wir neben anderen Arten auch Sorten zur Verfügung, die nicht mehr giftig sind (man hat das Gift weggezüchtet) und wir werden sehen, wie sich das Thema bewährt.